Unsere Beziehung zu unseren Eltern

Unsere Beziehung zu unseren Eltern

meine Lieben,

die einen von uns sind noch Kinder von jemanden und die anderen nicht mehr.
wir haben nur einen Vater und eine Mutter.
Was das bedeutet für uns ist für jeden unterschiedlich….
Ich habe mir ein paar Gedanke dazu gemacht.

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Als ich kürzlich im Auto neben meiner Mutter saß und Klaviermusik angemacht hatte, fragte sie mich: “Magst du das gerne hören”?
Ich bejahte das und erzählte ihr, dass ich dabei wunderbar Texte schreiben könne und dass es mich beruhigt. Sie erzählte mir, dass sie mir als Baby oft klassische Musik vorgespielt hatte und das auch schon bewusst gemacht hat, als ich noch nicht auf der Welt war.

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Ich bin der festen Überzeugung, dass es für uns besser ist, wenn wir versuchen, unseren Eltern dankbar zu sein und eine persönliche Haltung zu ihnen entwickeln.
Ich glaube, dass das für unseren inneren Frieden förderlich ist. Bei mir im Wohnzimmer stehen die Nachschränke meiner Mutter und darauf steht der Fernseher meines Vaters.
Ich weiß nicht, ob ich das bewußt oder unbewußt so entschieden habe, aber es fühlt sich gut an.

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Ich werde älter und versuche viele schöne Dinge mit meiner Mutter zu machen.
Ich nehme sie auf Reisen mit und versuche etwas zurück zu geben von dem, was Sie mir gegegeben hat. Die Treue, Beständigkeit und Loyalität habe ich von ihr gelernt; ebenso, dass man nie aufgeben und immer an das Gute glauben soll. Oder, dass man versuchen soll, den Fokus auf das Sinnvolle, Lehrreiche in einer Situation zu lenken.

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Was ich absolut atemberaubend finde, ist die Tatsache, das sie mir nie gezeigt hat, dass ich nicht schlank bin. Heute glaube ich fest, dass mein Selbstbewusstsein zum großen Teil daher kommt. Ich habe nie zuhause gehört: “Du bist nicht dünn genug”.

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Ich versuche aktiv, jetzt auch mehr mit meinen anderen Familienmitgliedern zu machen.
Wir haben nur die eine Familie und ich bin froh, dass ich so eine tolle Familie habe.
Als meine Oma gestorben ist, hat meine Mutter einen Satz gesagt, der mich damals sehr berührt hat. Er beeindruckt mich noch heute.

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Sie sagte auf meine Frage, wie es ihr jetzt geht damit: “Ich bin jetzt von niemandem mehr das Kind. Das Gefühl ist völlig neu für mich”. Dieser Satz ist sehr zutreffend, egal wie die Beziehung zu unseren Eltern war. Heute weiß ich genau, was sie meinte und bin froh, noch einen Elternteil zu haben.

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Der Tod gehört zum Leben und er sollte uns nicht schrecken, sondern ermutigen im Hier und Jetzt für unsere lieben Menschen dankbar zu sein und möglichst eine schöne Zeit mit ihnen zu haben. Dabei finde ich es auch völlig irrelevant zu fragen, ob es ein weiteres oder mehrere leben gibt, im Hier und Jetzt zu leben, das ist die Herausforderung. Diese Zeit zu gestalten und damit glücklich zu sein, das ist mein Anliegen.

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Versteht mich nicht falsch, ich weiß, nicht jeder hat so ein Glück.
Aber zu verzeihen und immer zu wissen, die eigenen Eltern haben so gehandelt, weil sie eben auch ihre Erfahrungen mit den eigenen Eltern hatten, hilft.

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Ich habe meinem Vater auf der Beerdigung letztes Jahr verziehen. Es ist ein schönes Gefühl und letztendlich waren unsere Mütter und Väter auch mal kleine Kinder von wiederum deren Eltern, die auch mal Kinder waren usw

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Ich habe mir fest vorgenommen allen Menschen, die mir wichtig sind, demnächst zu danken dafür, dass sie in meinem Leben sind. Es ist alles nicht selbstverständlich und macht das leben so viel schöner, Menschen um sich zu haben, die einen mögen.

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Dazu gehören aber auch Menschen, die einem nicht so gut tun, aus dem leben zu verabschieden. Das kann auch einfach nur bedeuten, dass man sich nach einem Treffen vermehrt ausgelaugt fühlt und das ist meiner Meinung nach Grund genug, sich zu distanzieren.

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Wennn Euch Eure Mamas nerven, denkt daran, Ihr habt nur diese Eine.
Ein gemeinsamer Urlaub ist mit das Schönste, was Ihr Eurer Mama schenken könnt; man lernt sich dabei auch ganz anderes kennen.

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In diesem Sinne alles Liebe meine Lieben.
Eure Caterina

Meine bisherigen persönlichen Texte und Kolumnen findet Ihr hier:

1) Tipps für mehr “Hygge” in Eurem Alltag
2) Kolumne: Tipps, um wieder neuen Schwung zu bekommen
3) Plus Size Modeln & Moderation/ meine Tipps
4) Mein Leben Als Plus Size Model
5) Kolumne:Der eigene Anspruch an Euch selber
6) Tipps: Sich selber Gutes tun und glücklicher sein
7) Selbstmotivation: 22 Tipps, um sich selbst zu motivieren
8) Curvy & Fit – Meine Motivations-Tipps
9 ) Kolumne: Freundschaften/Beziehungen
10) Kolumne/Gute Gespräche: Wie lernt man Zuzuhören?
11) Kolumne: Was macht die digitale Zeit mit uns?
12) Kolumne/Wie geht Ihr mit Kritik um?
13) Kolumne: Gewußt wie – Statement Coats & Jacken

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4 Gedanken zu „Unsere Beziehung zu unseren Eltern

  1. moi-plus-belle

    das hat mich sehr berührt….ich bin selber Mutter und Tochter einer totkranken starken tollen Frau. Auch ich oder eher wir als Familie sind einfach näher zusammengerügt. Seit der Geburt meines Sohnes ( einziges Enkelkind meiner Eltern) vor 7 1/2 Jahren wissen wir das meine Mama an einer unheilbaren Krankheit leidet und sie daran sterben wird. In diesen 7 Jahren hat meine Mutter ihre eigene Mutter zu Grabe getragen, leider ohne das sie sich versöhnen konnten. Ich habe mit meiner Mutter soweit alles geklärt und wir versuchen nun gemeinsam die noch bleibende Zeit so schön wie möglich miteinander zu verbringen. Jeder Tag ist ein Geschenk und genießt jeden Tag mit Euren Eltern, Großeltern und Kindern solange sie noch da sind!
    ganz liebe Grüße nach Berlin

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  2. Alu

    Wie recht du hast, ein Bewusstsein von begrenzter Zeit ist so wichtig, auch den eigenen Kindern ggüber im Übrigen. Ich drück Dich Alu

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  3. Ralf

    Ich habe mal die Meinung einer Freundin zum Thema Tod gehört. Der Verstorbene sei noch da, es ändere sich nur die Kommunikation. Ein sehr tröstlicher Gedanke.
    Und der Verstorbene lebt nach seinem Tod weiter, in irgend einer Form in Zellen. Er bleibt auf der Welt im Kreislauf. Das tröstet mich auch.

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