kolumne: Was macht Dich glücklich?

kolumne: Was macht Dich glücklich?

Das frage ich mich seit ein paar Wochen häufiger. Mein Umfeld habe ich mit dieser Frage auch des Öfteren gelöchert. Bekanntermassen haben schon viele Generationen vor uns diese Frage damit beantwortet, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die glücklich machen.
Sind es wirklich die kleinen Dingen im Leben oder sind es vielmehr die immateriellen Dinge?
Zu Beginn möchte ich Euch ein paar Fragen stellen.

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Denkt bitte jetzt einmal spontan darüber nach:

“Was macht Euch glücklich?”
“Welche Dinge machen Euch Freude?”
“Nehmt Ihr Eure Bedürfnisse und Wünsche wahr und hört Ihr auf sie?”
“Was ist es es, was Euch gut tut?”

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Ich denke sehr viel darüber nach, wie sehr unser aktuelles Leben und unser Lebensstandard unser Glück und unsere Zufriedenheit beeinflusst.
Wenn ich zurückdenke an meine Schauspielschulzeit direkt nach dem Abitur, als ich nach der Schaupielschule abends noch in der Berliner “Schaubühne” am Leniner PLatz Theaterkarten abgerissen habe, um besser über die Runden zu kommen.

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Ich wohnte damals in einer kleinen 1- Zimmer Wohnung und war eine zutiefst glückliche junge Frau. Ich erinnere mich an viel Lachen, Glück , ausgelebte Leidenschaften, tiefe Freundschaften, intensive erste Lieben und vor allem an so viel Neues und so viel unbändige Energie meinerseits.

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Damals hatte ich nicht viel Geld zum Leben. Pro Woche hatte ich mir daher immer einen Briefumschlag fertig gemacht, mit dem ich haushalten musste.
Meine Freunde hatten entweder meinen Lebensstandard oder sie waren sehr wohlhabend und alles war trotzdem ein schönes einvernehmliches Miteinander.

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Wie ist das heute in meinem Leben und in dem der Menschen, die mit mir älter geworden sind und natürlich auch in der Regel etablierter in ihren beruflichen Welten stehen.
Immer noch wollen wir alle Zufriedenheit, glücklich und genauso aber auch lebendig und wach sein. Natürlich können wir das im Außen kurzfristig mit Geld suchen, in materiellen Luxusmomenten.

Aber kommen wir zu einem der Lieblingsworte der letzten Jahre. Gibt es uns auch eine nachhaltige Zufriedenheit? Natürlich nicht und das wissen wir ja alle auch, mal bewusst und mal unbewusst. Jeder sehnt sich doch nach Glück, Liebe, Zufriedenheit, der Balance zwischen Sicherheit und Geborgenheit.

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Zufriedenheit hat nichts mit Erfolg zu tun; ganz im Gegenteil, viele der erfolgreichsten Menschen sind nicht glücklich.
Ich habe das Gefühl, dass meine Generation und auch alle über 30, wenn sie nicht aufpassen, im Trott des Alltags selber zu kurz kommen. Die einstigen Wünsche und Ziele sind oft durch die Herausforderungen des Alltages auf der Strecke geblieben.

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Meine Freundinnen spalten sich in 2 Lager. Die Mütter, die wirklich damit kämpfen, dass sie, wenn das Kind da ist, es wirklich schwer haben, ihrem eigenen Idealbild standzuhalten.
Dem Idealbild von der Frau, die noch eine eigene Persönlichkeit ist mit den Wünschen und Zielen, eine gute Mutter und eine tolle Partnerin zu sein. Natürlich wollen sie auch schnell wieder erfolgreich im Job sein und im besten Falle die Karriereleiter hochschnellen.
Ob nun als Paar oder als Alleinerziehende, es wird den Frauen nicht leicht gemacht, das zu schaffen und viele leiden still darunter, ab und an auch mal etwas lauter.

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Die Frauen ohne Kinder stehen natürlich auch im Fokus der Beurteilung. Warum sie keine Kinder wollen, müssen sie, gefühlt, jedem Fremden erklären.
Wenn Sie berufliche Ziele und Karrierewünsche verfolgen mit dem Bewusstsein, dass es mit Kindern sehr viel schwerer sein wird, wird auch nicht immer unbedingt positiv beurteilt.
Ob Frauen trotz Kinderlosigkeit genau so liebevolle und warmherzige Frauen sein können ist der stille Gedankenstrudel, mit dem sich viele meiner Freundinnen herumschlagen.

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MIt 17 Jahren, eine Zeit, in der ich gefühlt fast jeden Tag ein Buch gelesen habe, hatte ich in einem Roman mal gelesen, wie eine kluge Frau gesagt hat: ” Als Frau ist es leicht, zwischen 20 und 30 Jahren und kurz vor den Wechseljahren glücklich zu sein. Später erst wieder dann, wenn man die Wechseljahre akzeptiert hat.”

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Wenn Ihr Euch, wie ich, mit dem Thema Zufriedenheit beschäftigt habt, lest und hört Ihr oft den Satz: “Glück und Zufriedenheit kommen immer von innen, nie von außen.” Ich finde, das klingt super und stimmt auch.

Aber wo und wie ist der Weg dorthin, wenn meine bezaubernde Freundin, die 4-fache Mutter ist, heulend in ihrer Küche vor mit sitzt und mich fragt: “Wo soll ich denn damit anfangen, mehr Zeit für mich zu haben?”
Oder wenn eine andere Freundin mich fragt: “Werde ich es bereuen, wenn ich keine Kinder bekomme? Kann ich ohne Kinder wirklich glücklich werden?”

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Zustände , Abläufe, Strukturen finden am leichtesten in kleinen Veränderungen statt.
Im Falle der 4-fachen Mama haben wir uns gemeinsam überlegt, dass es ihr hilft, ihren Wecker 30 Minuten vor den anderen Familienmitgliedern zu stellen, um ganz alleine Zeit für sich zu haben. Daraus schöpft sie viel mehr Kraft, als 30 Minuten länger zu schlafen.

Die Freundin ohne Kinder hat sich eine sündhaft teure Ayurvedakur geleistet und überlegt sich, nächstes Jahr eine kleine Weltreise anzugehen. Sie will die Kinderfrage jetzt erstmal einfach offen lassen und bis dahin die nicht von der Hand zu weisenden Vorteile eines kinderlosen Lebens in vollen Zügen geniessen.

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Ich in meinem Fall habe mir vorgenommen, die Dinge zu verändern, von denen ich weiß, dass sie mich glücklicher machen, die mich aber doch Überwindung kosten.
Ich möchte mehr kochen auch nur für mich ganz alleine, wenn mein Freund oder meine Freunde nicht da sind. Ich möchte mit Ruhe tolle Rezepte ausprobieren und nur gute Zutaten verwenden.

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Ich möchte regelmässig zum Sport gehen, nicht weil mir das so viel Spass macht, sondern weil ich weiß, es tut meinem Körper gut und es werden dabei Glückshormone ausgeschüttet. Eine Freundin von mir, die mit Sport ihre Depression ohne Medikamente in Schach hält, hat mir erzählt, dass ein wichtiger Punkt in dem Umgang mit Depressionen der Sport, also körperliche Betätigung ist. 

Um mobiler zu sein, ist für mich der Führerschein ein nächstes Ziel. Ich will bald damit beginnen, denn ich schiebe das schon Monate vor mir her.
Ich möchte 1 bis 2 mal im Monat etwas Neues erleben; das kann alles mögliche sein. Vom Museumsbesuch, über den Kochkurs bis zu einer Reise oder einer Weiterbildung.

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In diesem Sinne meine Lieben, hört mal in Euch hinein, wie geht es Euch gerade im Leben?

Gibt es Dinge, die es für Euch schöner oder einfacher machen würden?
An vielen Dingen in unserem Leben können nur wir selber etwas ändern, nicht unser Umfeld und vieles hat nichts mit Geld, Einkommen oder äußerlichen Umständen zu tun.
Ich danke Euch von Herzen für Eure Inspirationen und Nachrichten, die ich regelmässig zu meiner Instastory auf Instagram von Euch erhalte.
Tue jeden Tag etwas, das dich erfüllt und glücklich macht.

It’s the little things.

Eure Caterina

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