Reise: Wie Euer Venedigaufenthalt schön wird.

Reise: Wie Euer Venedigaufenthalt schön wird.

Ich bin ehrlich, schon lange wollte ich nach Venedig. Meine italienischen Freunde haben mir zwar immer davon abgeraten und gesagt: “Wenn Du also dahin fahren möchtest, Bella, dann bitte im Winter und Du musst früh aufstehen. Essen kannst Du entweder sehr teuer oder Du isst Pizza auf die Hand und bist dauerbeschwipst mit dem absolut günstigen Getränk Aperol”. Aperol ist  ohne Frage das Lieblingsgetränk der Venezianer. Ich muss zugeben, das hat mich jahrelang abgehalten und nun bin ich sehr froh, dass ich vor kurzem doch dort war. Dank all der Tipps meiner italienischen Freunde, die ich hier für Euch mal zusammengestellt habe, war es ein schöner Kurztripp.

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Eigentlich sollte das ein Kurztripp mit einem Mann sein und wurde dann aber ein Wochenende mit meiner Mama. Also zu allererst möchte ich sagen, dass Venedig ohne Frage  zu den hübschesten Städten  gehört, die ich bisher gesehen habe. Alle Bilder, die Ihr von Pinterest und  Instagram kennt, sind wirklich nicht großartig geschönt. Überall ist Wasser, es gibt keine Fahrzeuge in Venedig und das ist so besonders, dass ich mir wie in einer Filmkulisse vorgekommen bin.

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Die Anreise
Die Anreise ist von Berlin einfach und super schnell. Ihr fliegt 1,50 Std und schon seid Ihr in Venedig. Direkt beim Ausgang stehen schon die Busse nach Venedig (haben wir schon online von Zuhause aus gebucht) und dann geht es über eine der Brücken zu Fuß direkt nach Venedig.

Wer seinen Koffer nicht selber über die Brücke tragen möchte, veranlasst das im Voraus über sein Hotel. Wir haben bei einer der üblichen Buchungssystemseiten ein Hotel gebucht, das nahe am Busbahnhof liegt. Das hat sich als goldrichtig herausgestellt. Da Ihr soviel laufen werdet, schadet es nicht, ein Hotel zu wählen, das in der Nähe des Busbahnhofs liegt.
Wenn ich noch mal da hinfahre, würde ich ein Appartement wählen, um selber kochen zu können.

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Orientierung
Kauft Euch einen großen Stadtplan, wenn Euch das zu unpraktisch ist, orientiert Euch mit einer App, die Euch den Weg ansagt. Ich liebe es, eine Stadt einfach nur zu erkunden und mich treiben zu lassen. Venedig ist dafür perfekt geeignet. Jede Ecke ist traumhaft schön und überall gibt es etwas zu entdecken. Wir haben die öffentliche Wasserfähre oft genutzt, um uns am Morgen Wege zu ersparen und am Abend wieder schnell zu unserem Hotel zu kommen.

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Meine Tipps von Italienern und Einheimischen für einen reibungslosen Aufenthalt lauten:

 1) Fahrt bitte im Herbst/ Winter oder Frühling.
Die Temperaturen sind hier in der Regel milder als bei uns. Es sind eindeutig weniger Touristen anzutreffen, die Hitze ist im Sommer unerträglich. Der typisch unangenehme Geruch von Venedig im Sommer war für uns im November nicht vorhanden. Wer es noch ruhiger möchte und es  sich leisten kann, fährt während der Woche.

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2) Bitte nehmt die öffentliche Wasserfähre
( die Fahrt kostet generell € 7,50 )
Vaporettos heißen hier die öffentlichen Verkehrsmittel. Je nach Linie fahren die ersten Fähren schon um 3:30 h.  Mit diesen Verkehrsmitteln kommt Ihr auch zu den wunderschönen Nachbarinseln.  Es gibt hier genau wie bei einer Gondelfahrt auch die Möglichkeit, Fotos zu machen und die atemberaubende Kulisse zu genießen. Es gibt auch Ermäßigungen für mehrere Tage und auch ein Ticket für junge Leute.

Eine Gondelfahrt kostet gut und gerne um die 70,00 €. Achtet darauf, dass Ihr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt; hier lauern viele Leute, die Euch eine Fahrt für 60,00 € verkaufen und behaupten, das wäre das öffentliche Taxi.

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3)  Besucht die Sehenswürdigkeiten am Morgen
Wer meine Instagramstory verfolgt hat, weiß, dass wir vor Sonnenaufgang am Markusplatz waren. Wir wollten das perfekte Bild und den Markusplatz für uns haben.
Es war herrlich, die Sonne aufgehen zu sehen. Das gehört für mich zu einer der Momente, die ich bestimmt nicht so schnell vergesse. Ich empfehle Euch, wirklich früh aufzustehen. Ihr müsst ja nicht ganz so früh aufstehen aber ich kann schon sagen, dass ab 10:00 h alle Busse am Busbahnhof mit den Tagestouristen angerollt kommen und sich die Stadt dadurch deutlich füllt.

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4) Essen und Trinken ist in Venedig auch eine Sache für sich.
Wir haben uns bewusst ein Hotel in der Nähe eines Supermarktes gesucht.
Generell gilt, wer in Italien einen Kaffee oder Espresso trinken möchte, kann es wie die Einheimischen machen, die diesen am Tresen im Stehen trinken und nur einen Bruchteil von dem Preis bezahlen, den er am Tisch kostet.

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Ich bin ehrlich zu Euch, wer gut essen möchte und in Ruhe das Essen genießen möchte, für den wird es in Venedig schwer, etwas Adäquates und auch Bezahlbares zu finden. Es ist einfach so unfassbar teuer und leider oft nicht gut. So schlecht habe ich selten in Italien gegessen. Es gibt aber auch eine tolle Küche in Venedig, man muss nur wissen wo.

Meidet Restaurants, in denen auf der Karte die vielsprachigen Touristenmenüs angeboten werden. Bitte nehmt nicht Platz an den gut besuchtenTouristenplätzen. Wenn Ihr Musikgruppen in einem Restaurant seht, macht darum einen Bogen. Denn das müsst Ihr auch mit bezahlen.

Sucht abseits der Touristenpfade und informiert Euch zuhause schon, wo etwas gut bewertet wird. Ich mag gerne die Angebote in Venedig, wo es tapasartige venezianische Leckereien gibt, die zu einem Glas Wein oder Aperol serviert werden, auch oft im Stehen auf offener Strasse.

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5) Übrigens, wer gerne Aperol trinkt, kann hier glücklich werden.
Es ist in Venedig und in  Italien üblich, dass zum Aperol ab mittags kleine Snacks gereicht werden. Ein Glas Aperol gibt es, weil es Nationalgetränk ist, schon ab 2,00 €. Von meinen italienischen Freunden weiß ich, dass das einzig günstige Getränk in Venedig Aperol ist, aber ich bin zu alt geworden für beschwipste Wochenendtripps.

 6) schöne Bilder in Venedig.
Wer Bilder machen möchte, muss leider auch sehr früh aufstehen, da sich schon ab 10:00 h morgens die Straßen füllen. Ich muss wirklich sagen, wer gerne fotografiert, wird hier keine Schwierigkeiten haben, schöne Motive zu finden.

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7) Wer mit seinen Eltern vereisen möchte.
Es gibt leider gerade an den großen Brücken, die Venedigs Festland mit der Grachtenstadt Venedig verbinden, etliche Menschen, die auf ältere Menschen reagieren und ihnen helfen wollen, den Koffer über die Brücken zu tragen. Erst hinterher wird klar, dass sie dafür nicht wenig Geld haben möchten. Meine Mutter dachte: „Was für ein netter, italienischer Mann“, der ihr da geholfen hat. Erst hinterher wurde klar, dass das eine reine Abzocke war. Für wen das kein Problem darstellt, wunderbar, aber alle, die etwas eingeschränkt sind mit dem Laufen, sollten das vorher wissen.

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Wir hatten, wie alle, die Venedig das erste Mal sehen, natürlich die berühmten Sehenswürdigkeiten im Kopf. Meine Mutter und ich hatten das Gefühl, sich ständig und in berühmten Filmkulissen zu bewegen. Wir erkannten viele Plätze und Orte wieder.

Der Markusplatz, der Dom, die Seufzerbrücke, die Rialtobrücke und der Dogenpalast sind Orte, die ich Euch empfehlen würde, morgens zu besuchen. Wenn Ihr dann noch Zeit habt, kann ich Euch wirklich nur anraten, mit der Wasserfähre zu den nahegelegenen  Inseln zu fahren.

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Auf Murano gibt es das spannede Kunsthandwerk der Glasbläserkunst zu bewundern. In Burana gibt es die berühmten, malerischen, farbenfrohen bunten Häuser, die mich an Kuba erinnern.

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Ich wünsche Euch ganz viel Freude in Venedig und ergänzt gerne in den Kommentaren Eure persönlichen Erfahrungen.
Eure Caterina

Ps: Übrigens endlich ist mein Traum wahr geworden.
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Außerdem ist eine neue Folge Plus Size Kaffeeklatsch online für Euch.

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